Etwas, was ich bei meinen Kundinnen und Kunden gerne fördere, ist Antifragilität. Eine Fähigkeit, die über Resilienz hinausgeht. Weil sie nicht nur die Widerstandskraft gegen Widrigkeiten fördert. Sondern, weil sie uns durch Stress bewusst wachsen lässt.
Antifragilität lässt uns an Herausforderungen nicht zerbrechen. Sondern mit klarem Verstand an ihnen wachsen.
Stress ist heute vermehrt in Verruf geraten. Man fühlt sich unter Druck, getriggert, in Gedanken- oder Handlungsschlaufen gefangen. Und da ist uns nichts vorzuwerfen. Denn durch den Zugang zu mehr psychologischem Wissen werden wir zunehmend sensibilisiert. Aber gerne auch übersensibilisiert.
Plötzlich denken wir, dass Stress etwas ist, das wir lösen müssen.Und das stresst uns gewaltig.
Doch Stress, auch fordernder Stress, ist in der Natur für uns vorgesehen. Unser Nervensystem ist dafür gemacht, dass es mit Belastungen umgehen kann. Und nicht nur das. Es ist dafür gemacht, dass es durch Stress wachsen kann.
Beispielsweise werden Knochen dichter, je mehr wir uns bewegen. Muskeln werden stärker, wenn sie nicht nur bewegt, sondern im gesunden Mass „beschädigt“ werden. Wenn wir uns zudem vielseitig bewegen, werden wir dynamischer. Weniger brüchig. Antifragil.
So geht es auch unserem Geist. Je mehr wir ihn bewegen, desto grösser wird er. Desto mehr Erkenntnisse entstehen, desto flexibler lernt er mit Herausforderungen umzugehen. Doch heute stecken wir vermehrt in diesen Denkblockaden fest. Oder noch schlimmer: Erkenntnisse, die wir nicht umsetzen.
Ja, das Leben wurde schneller. Wissen wurde zugänglicher. Aber dadurch haben wir überhaupt erst gelernt, dass es Blockade gibt.Und das stresst uns gewaltig.
Auch dass wir blockiert sind, macht total Sinn. Evolutionstechnisch gibt es verschiedene Mechanismen, in die wir verfallen können. Beispielsweise früher, als der Säbelzahntiger vor uns stand, war das eine echte Bedrohung. Einige fangen an zu kämpfen oder fliehen. Andere verfallen in eine plötzliche Starre. Das macht Sinn. Das schützt.
Obwohl der böse Tiger ausgestorben ist, kennen wir diesen Mechanismus immer noch zu gut: Fight, Flight, Freeze. Bei Druck, Not oder Stress verfallen wir in eine dieser drei Reaktionen. Oder in eine Kombination davon.
Fight: Wir kämpfen gegen den Druck an. Fangen an, uns gegen ihn zu stellen. Und erzeugen durch unseren eigenen Kampf noch mehr Druck. Das gibt uns Handlungsfähigkeit und Macht … für den Moment.
Flight: Wir fliehen. Wir entziehen uns der Situation auf eine möglichst angenehme Weise. Schauen weg und das Problem ist erledigt … für den Moment.
Freeze: Wir machen erst mal gar nichts mehr. Analysieren vielleicht stark und beginnen, die Situation zu verstehen. Das gibt Kontrolle … für den Moment.
Doch alle drei Handlungsmöglichkeiten blockieren uns. Auf ihre ganz eigene Art. Und sie geschehen sehr impulsiv. Auch das macht Sinn: Die Natur hat es für uns vorgesehen, dass wir uns in Millisekunden vor dem Tiger schützen.
Aber hey: Der Säbelzahntiger ist ausgestorben!Wir sind schlauer. Und es gibt eine Alternative.
Die Alternative ist erst einmal, einen ruhigen Kopf zu bewahren. Durchzuatmen. Um dynamisch zu bleiben und frei entscheiden zu können … gar nicht so einfach?
Ja, genau.Auch das hat die Natur für uns vorgesehen.
Es wäre nicht hilfreich, wenn wir vor dem Tiger stehen und reflektieren. Anfangen, das Nervensystem zu beruhigen oder direkt in’s Shavasana eintauchen.
Aber heute sind wir ja schlauer. Was wir heute können:Bemerken, Benennen und Bewegen.
Früher kamen wir immer direkt ins Bewegen: Fight, Flight, Freeze.Heute haben wir vorher noch mehr Möglichkeiten.
Bemerken: Wenn du das liest, hast du schon einen guten Schritt gemacht, Situationen zu erkennen, in denen du in automatische Mechanismen verfällst. Das ist Training. Zuerst erkennst du Situationen nur im Nachhinein. Dann fängst du an, sie immer näher an der Situation zu bemerken. Und irgendwann bist du in der Königsdisziplin angelangt: Du bemerkst es im Moment.
Benennen: Wenn du deine Automatismen bemerkst, egal wann, fang an dich zu fragen: Was war da genau los? Was ist mir passiert? Was habe ich im Körper gespürt? Und wie würdest du es einordnen? Vielleicht siehst du dich in einem der drei Bereichen: Fight, Flight, Freeze. Vielleicht hast du aber auch ganz eigene Erklärungen dafür was passiert ist. Und wichtig: Nur kurz einordnen. Sonst bist du wieder im … genau: Freeze! Denn jetzt geht’s um bewusste Bewegung.
Bewegen: Komm wieder in Bewegung. Es ist wie nach einem gesunden Muskelkater: Kurz erholen und weiter trainieren. Aber mit dem neuen Wissen, das du gewonnen hast. Vielleicht mit einer kleinen Richtungsänderung. Einem neuen Experiment. Einem Spass, den du dir erlaubst.
Du wirst nicht fitter, wenn du Anfang Januar einmal ins Fitnesscenter gehst. Da braucht es schon längere Kontinuität.
Kontinuität, die du in Freude aufrechterhalten kannst. Die dir Spass macht und dich gleichzeitig in kleinen Schritten vorwärts bringt.
Freude daran, Situationen zu erkennen. Zu benennen und in Bewegung zu kommen. Dynamischer zu werden.
Dadurch wächst nicht nur der Geist. Dadurch wirst du nicht nur resilienter. Sondern du entwickelst die Fähigkeit, an Herausforderungen zu wachsen.
Und dabei geht es nicht nur darum, mit äusseren Gegebenheiten umzugehen. Sondern bewusst zu gestalten. Nicht indem du die volle Kontrolle übernimmst, sondern indem du immer wieder bewusst ausrichtest, gestaltest und dich bewegst.
Du wirst diesen Mechanismen in all deinen Lebensbereichen begegnen.
Es ist die Realität, dass wir immer wieder Herausforderungen begegnen. Wir sind als Menschen dafür gebaut. Unser Nervensystem ist dafür gebaut, dynamisch und reaktiv zu sein. Mit Stress und Druck umzugehen.
Wie nutzen wir nun Antifragilität in einem unserer dominantesten Lebensbereiche? In unserer Arbeit?
Viele Menschen verfallen auch in der Arbeit immer wieder in einen der drei Bereiche. Fight, in dem wir glauben dass es halt auch mal hart sein muss. Flight, in dem wir uns in clevere Strategien vergraben und nicht umsetzen. Oder Freeze, in dem wir innerlich gar nicht so recht an uns glauben und stehen bleiben.
Besser ist die vierte Variante: Bewegung.
Richtungsgesteuerte Bewegung, um selbst zu wachsen und Arbeit zu gestalten, die auch andere wachsen lässt.
Das ist gar nicht so einfach? Genau. Das hat die Natur so für uns vorgesehen. Und sie lässt uns gerne gegen uns selbst ankämpfen, uns in „gut genug“-Arbeit flüchten oder einfach erstarren.
Aber du bist jetzt schlauer. Du erkennst das Spiel. Du benennst, was gerade passiert.
Und der wichtigste Schritt: Du kommst in Bewegung. Wach. Richtungsgesteuert. Und mit tiefer innerer Freude über deinen neuen Handlungsspielraum.
In deiner neuen antifragilen Haltung.In der du an Herausforderungen nicht zerbrichst (Fight, Flight, Freeze). Sondern dynamisch mit ihnen spielst.
Etwas was ich bei meinen Kundinnen und Kunden gerne fördere, ist ihre Antifragilität. Eine Fähigkeit, die über Resilienz hinausgeht. Weil sie nicht nur die Wiederstandskraft gegen Wiedrikeiten fördert, sondern uns durch oder gerade wegen Stress bewusst wachsen lässt.
Stress ist heute vermehrt in Verruf geraten. Man fühlt sich unter Druck, getriggert, in Gedanken oder Handlungsschlaufen gefangen. Und da ist uns nichts vorzuwerfen. Durch den guten Zugang zu psychologischem Wissen und dem Umgang damit werden wir zunehmend sensibilisiert. Aber gerne auch übersensibilisiert. Und wir denken, dass Stress etwas ist, das wir lösen müssen. Und das Stresst uns.
Doch Stress, auch fordernder Stress, ist in der Natur für uns vorgesehen. Unser Nervensystem ist dafür gemacht, dass es mit Belastungen umgehen kann. Und nicht nur das. Es ist dafür gemacht, dass es durch Stress wachsen kann.
Knochen werden bewispielsweise dichter, je mehr wir uns bewegen. Muskeln werden stärker, wenn sie nicht nur bewegt, sondern im gesunden Masse “beschädigt” werden. Wenn wir uns zudem vielseitig bewegen, werden wir dynamisch. Weniger brüchig. Antifragil.
So geht es auch unserem Geist.Je mehr wir ihn bewegen, desto grösser wird er. Desto mehr Erkenntnisse, desto flexibler lernt er mit Herausforderungen umzugehen. Doch heute stecken wir vermehrt in Blockaden fest. Ja, das Leben wurde schneller. Aber wir haben aber überhaupt auch gelernt, dass es mentale Blockaden gibt. Das fördert, dass wir sie haben.
Auch dass wir blockiert sind, macht total Sinn. Evolutionstechnisch gibt es verschiedene Mechanismen in die wir verfallen können. Früher, als der Säbelzahntiger vor uns stand. Eine echte Bedrohung. Einige fangen an zu kämpfen, oder fliehen. Andere verfallen in eine plötzliche Starre.
Obwohl der böse Tiger ausgestorben ist, kennen wir diesen Mechanismus immer noch zu gut: Fight, Flight, Freeze. Bei Druck, Not oder Stress verfallen wir in eine dieser drei Mechanismen. Oder in eine Kombination davon.
Fight: Wir kämpfen gegen den Druck an. Fangen uns gegen ihn zu stellen. Und erzeugen durch unseren eigenen Kampf noch mehr Druck. Das gibt uns Handlungsfähigkeit und Macht… Für den Moment.
Flight: Wir fliehen. Wir entziehen uns der Situation in einer uns möglichst angenehmen Weise. Schauen weg und das Problem ist erledigt… Für den Moment.
Freeze: Wir machen erst mal gar nichts mehr. Analysieren vielleicht stark und fangen an die Situation zu verstehen. Das gibt Kontrolle… für den Moment.
Diese drei Handlungsmöglichkeiten geschehen oft sehr impulsiv. Und auch da ist uns nicht vorzuwerfen. Die Natur hat für uns vorgesehen, dass wir uns in Milisekunden vor dem Tiger schützen können.
Aber da der Säbelzahntiger ja ausgestorben ist, sind wir heute schlauer. Und es gibt eine Alternative.
Die Alternative, ist erst mal einen ruhigen Kopf zu bewahren. Durchzuatmen…. Gar nicht so einfach?
Ja, genau! Auch das hat die Natur für uns vorgesehen. Wäre ja blöd, wenn wir einen Meter vor dem Tiger stehen und anfangen zu reflektieren. Anfangen das Nervensystem beruhigen oder in unser Shavasana eintauchen. Das wäre nicht förderlich.
Aber heute sind wir ja schlauer.Was wir gelernt haben, ist zu: Bemerken, Benennen und uns Bewegen.
Früher kamen wir immer direkt in’s Bewegen: Fight, Flight, Freeze. Heute haben wir da andere möglichkeiten.
Bemerken: Wenn du das liest, hast du schon mal einen guten Schritt gemacht, Situationen zu erkennen in denen du in automatische Mechanismen verfällst. Und das ist ein Training. Zuerst erkennst du Situationen nur im Nachhinein. Dann fängst du an, sie immer näher an der Situation zu bemerken. Und irgendwann bist du in der Königsdisziplin angelangt: Du bemerkst es im Moment.
Benennen: Wenn du deine Automatismen bemerktst, egal wann, fang dich an zu fragen: Was war da genau los? Was ist mir passiert? Was habe ich im Körper gespürt? Und wie würdest du es einordnen?Vielleicht siehst du dich in einem der 3 Bereiche: Fight, Flight, Freeze. Vielleicht hast du aber auch ganz eigene Erklärungen dafür.Und wichtig: Nur kurz einordnen. Sonst bist du wieder im … genau: Freeze!
Bewegen: Komme wieder in Bewegung. Es ist wie nach einem gesunden Muskelkater. Kurz erholen und weiter trainieren. Aber mit dem neuen Wissen das du gewonnen hast. Vielleicht mit einer kleinen Richtungsänderung. Einem neuen Experiment. Einem Spass, den du dir erlaubst.
Wirst du fitter, wenn du Anfang Januar einmal in’s Fitnesscenter gehst?Ich zumindest nicht. Da braucht es schon längere Kontinuität.
Kontinuität, die du in Freude aufrecht erhalten kannst. Die dir Spass macht und dich gleichzeitig in kleinen Schritten vorwärts bringt.
So ist auch Antifragilität ein Training.Es geht darum, immer wieder zu bemerken. Zu benennen und dich neu zu bewegen. Dynamisch in Bewegung zu bleiben. Dadurch wächst nicht nur der Geist. Dadurch wirst du nicht nur resilienter. Sondern du entwickelst die Fähigkeit “an Herausforderungen zu wachsen” (um noch eine Floskel zu brauchen).
Und dabei geht es nicht nur darum, mit äusseren Gegebenheiten umzugehen. Sondern auch zu steuern. Nicht in dem du die volle Kontrolle übernimmst. Sondern in dem du immer wieder bewusst gestaltest, dich ausrichtest und dich… bewegst.
Du wirst diese Mechanismen in all deinen Lebensbereichen begegnen. Weil es eine Realität des Mensch sein’s ist.
Die Realität, dass wir immer wieder Herausforderungen begegnen.Wir sind als Mensch dafür gebaut. Unser Nervensystem ist dafür gebaut, dynamisch und reaktiv zu sein. Mit Stress und Druck umzugehen. Und das Vertrauen daran, darf dir Stärke geben.
Wie nutzen wir nun Antifragilität, in einem unseren dominantesten Lebensbereichen? In einem Lebensbereich in dem wir aktiv gestalten und etwas zur Welt beitragen? In dem wir kreieren und anderen Menschen unseren besten Wert mitgeben? - Unserer Arbeit.
Viele Menschen verfallen auch in ihrer Arbeit immer wieder in einen der 3 Bereiche. Fight, in dem wir uns beispielsweise nach oben kämpfen. Flight, in dem wir uns in Arbeit vergraben. Oder Freeze, wo wir langsam in unserem Job resignieren.
Aber auch hier gibt es eine vierte Variante: Bewegung.Richtungsgesteuerte Bewegung um selbst zu wachsen. Und Arbeit zu gestalten, die auch andere wachsen lässt.
Das ist gar nicht so einfach?Genau, das hat die Natur für uns so vorgesehen. Und sie lässt uns gerne gegen uns selbst ankämpfen. Uns in “gut genug” Arbeit zu flüchten. Oder einfach erstarren.
Aber du bist jetzt schlauer.Du erkennst das Spiel.Du benennst was gerade passiert.
Und der wichtigste Schritt:Du kommst in eine Bewegung. Wach. Richtungsgesteuert. Und mit tiefer inneren Freude über deine neuen Handlungsspielraum.
Menschen verbinden sich mit uns aus vielen Gründen.
Weil sie sich in ihren Emotionen wiederfinden. Weil sie eine Geschichte hören, die ihrer ähnelt. Oder weil sie Worte lesen, die auch aus ihrem Mund kommen könnten.
Die Frage ist aber nicht:
Wie treffen wir Menschen direkt ins Herz?
Sondern:
Wie kreieren wir aus unserem eigenen Herz?
Denn nur so entsteht Verbindung.
Je klarer wir in unseren eigenen Gedanken, Sichtweisen, Prozessen, Haltungen und Möglichkeiten sind. Und je klarer wir sie ausdrücken können, desto direkter erreichen wir die richtigen Menschen.
Das ist auch ein Filter.
Er sorgt dafür, dass wir uns nicht mit allen verbinden.
Sondern mit denen, die wirklich zu uns passen.
Sie geben dir Sicherheit.
Sie versprechen dir Wirkung.
Sie schenken dir Orientierung.
Und doch spürst du…
Du bist das nicht.
Du willst auch Wirkung und Erfolg.
Aber anders.
Nicht lauter.
Nicht schneller.
Und vor allem nicht nach ihren Mustern.
Und das ist nicht, weil du falsch bist. Oder weil du gerade scheiterst. Sondern, weil du anders bist. Weil du mehr bist.
Weil du eigene Ideen hast.
Eine eigene Weltsicht.
Eine ganz eigene Energie.
Und du spürst das.
Wenn andere sagen, du bist zu viel.
Wenn sie dich nicht einordnen können.
Wenn du Dinge siehst, die andere übersehen. Wenn du dich zurück nimmst um reinzupassen.
Du bist anders.
Dynamisch.
Vielschichtig.
Du hast Leidenschaft.
Und deine Augen leuchten, wenn du davon erzählst. Nur Kurz. Bevor du dich wieder anpasst.
Und das ist verständlich.
Auch du brauchst Stabilität.
Sicherheit.
Orientierung.
Aber du weisst es längst: Das, was dir bisher Stabilität gab, wird dir in Zukunft keine mehr geben.
Und darum ist dein nächster Schritt ein anderer. Einer der Mut erfordert. Dich deiner Einzigartigkeit zu stellen. Und in ihr aufzublühen.
Darum darf es weiter gehen.
Nicht, weil du gescheiter bist.
Sondern weil du spürst, das du noch viel mehr bist.
Do it.
Stefan 💛
Die Freiheit, sich zu verfahren.
Ruhig zu bleiben weil man Raum dafür hat.Weil kein innerer Druck sich meldet, sofort richtig sein zu müssen.
Die Freiheit, Menschen zu begegnen.
Nicht, weil es unbedingt sein muss muss. Sondern weil man den richtigen Begegnungen Zeit schenkt. Und weil Beziehung vor Effizienz kommen darf.
Die Freiheit, spontan aufzubrechen.
Nicht aus Flucht. Sondern aus Fülle. Flexibel und dynamisch zu sein. Im Körper, Geist und Möglichkeiten.
Die Freiheit, aus Entspannung zu wirken.
Viel zu erreichen, ohne sich zu verkrampfen. Dinge geschehen zu lassen. Und sanft zu lenken. Zu spielen und zu experimentieren.
Die Freiheit, Raum zu haben.
Um zu sehen.
Um zu gehen.
Arbeit ist der Ort, an dem wir alle kreieren.
Ob wir etwas Neues erschaffen. Etwas Sichtbares. Oder etwas eher im Gedankengut.
Oder ob wir anderen ermöglichen, durch unsere Arbeit selbst zu erschaffen. Wir kreieren immer Wert.
Und es ist entscheidend, welchen Wert wir kreieren. Werte, die wir in die Welt geben haben Einfluss
Wenn wir Wert erschaffen, der Menschen grösser werden lässt. Freudvoller. Positiver. Dann wird auch die Welt positiver.
Es ist entscheidend, wie wir Wert kreieren. Wenn wir aus Ausgeglichenheit, Freude und Energie heraus arbeiten, trägt das unser Werk in sich. Nicht nur unsichtbar. Sondern spürbar. Das Produkt wird Menschlicher. Und trägt mehr Liebe in sich.
Und es ist entscheidend, für wen wir Wert kreieren. Wenn wir die richtigen Menschen bereichern, bereichern sie auch andere. Wenn wir Liebe weitergeben an Menschen, die selbst Liebe weitergeben, entsteht ein Kreislauf.
Und die Welt wird liebevoller.
Arbeit ist die Art, wie wir Wert in die Welt bringen. Und wir dürfen uns bewusst entscheiden, wie dieser Wert aussieht.
Manchmal ist der Weg dahin nicht geradlinig. Das liegt nicht an deinem Wert. Nicht an deiner Fähigkeit.
Sondern daran, dass Arbeit heute oft aus anderen Motiven entsteht. Vielleicht aus Angst, Druck, Geschwindigkeit, Verdrängung, Wachstum oder aus Anpassung.
Doch das ist kein Grund, nicht nach Freude, Liebe und Erfüllung in deiner eigenen Arbeit zu suchen.
Weil es einen Unterschied macht.
Nimmst du dir Zeit, nehmen sich Menschen Zeit zum Empfangen.
Nutzt du Technologie mit Liebe und Offenheit,
spiegelt sie es dir zurück.
Teilst du, was dir wirklich am Herzen liegt,
öffnest du Herzen.
Hältst du zurück,
hält sich auch Resonanz zurück.
Kreierst du mit Sorgfalt,
berührt es die richtigen Menschen.
Was dich wirklich bewegt,
bewegt auch andere.
Kreation ist ein Spiegel.
Was du reingibst,
kommt zurück.
Wie du es reingibst …
auch so kommt es zurück.
In Unternehmen entstehen über die Jahre manchmal Dynamiken, die den ursprünglichen Sinn verdrängen: gemeinsam etwas Wertvolles zu schaffen.
Was als Zusammenarbeit begann, entwickelt sich zu einem System, das sich selbst schützt. Statt den Menschen zu dienen.
Das ist auf gewisse Weise faszinierend.
Menschen und Technik erschaffen gemeinsam Grosses.
Und doch: Der Mensch rückt in den Hintergrund.
Dabei ist er der Ursprung jeder Arbeit.
Arbeit sollte dem Menschen dienen.
Nicht umgekehrt.
Viele Systeme beginnen dann, gegen den Menschen zu arbeiten. Produkte verlieren den Bezug zum echten Bedarf. Dienstleistungen orientieren sich am Prozess, nicht am Nutzen.
Und intern?
Druck ersetzt Energie.
Menschen müssen jedes Jahr mehr leisten.
Sie werden auf ihre Funktion reduziert.
Manche greifen zu Konflikten, um ihre Position zu sichern.
Nicht aus Bosheit.
Sondern aus Angst.
Diese Angst ist tief in uns verankert.
Früher ging es ums Überleben: um Nahrung, Sicherheit oder Zugehörigkeit.
Heute geht es um Geld, Status, Einfluss.
Doch unser Körper unterscheidet nicht.
Das erklärt viel.
Aber es rechtfertigt nicht alles.
Ich glaube nicht, dass wir diese Dynamiken einfach „auflösen“ können.
Das zeigen die gleichzeitig steigenden psychischen Überlastungen und der Boom im Coaching- und Gesundheitsmarkt auf der anderen Seite.
Coaching kann tief helfen. Aber oft kommt es erst zum Zug, wenn die Krise schon da ist. In Systemen, die sich hätten früher verändern müssen.
Doch Burnout ist selten ein rein berufliches Thema. Es entsteht, wenn mehrere Lebensbereiche gleichzeitig instabil werden. Ein wackeliges Privatleben oder ein belastender Job, allein, das lässt sich oft noch ausgleichen. - Aber wenn beides kippt, wird’s gefährlich.
Die Situation ist komplexer, als sie scheint.
Und dringender, als wir annehmen.
Ich glaube, wir dürfen uns wieder erinnern:
Wofür arbeiten wir?
Was brauchen wir wirklich?
Was bedeutet ein gutes Leben?
Für viele: Reichtum, Erfolg, Sicherheit.
Klar, das ist wichtig.
Aber: Was steckt wirklich dahinter?
Welche Beziehung wünschen wir uns?
Welche Gesundheit?
Welches Gefühl von Freiheit?
Vielleicht merken wir:
Vieles davon ist bereits da.
Und es braucht nicht noch mehr.
Sondern eher, dass wir wahrnehmen, was da ist.
Und was wir weglassen können.