Die Welt ist von Widersprüchlichkeiten geprägt. Und so tobt es auch in uns. Entscheidungen, in denen verschiedene Seiten an uns zerren. Wir wollen wachsen, aber möglichst gemütlich. Wir wollen vorankommen, aber ohne Aufwand.
Wir suchen die Abkürzung. Übersehen dabei den Weg. Wir gehen, und vergessen die Aussicht zu geniessen.
Viel Leid entsteht, weil wir Leid vermeiden wollen. Wir wollen es uns geistig leichter machen. Und damit wird alles schwerer.
Es liegt nicht im Lösen.
Es liegt nicht im Verstehen oder möglichst gute Wege zu finden. Sondern es liegt darin den Weg zu gehen. Und in seiner Ganzheit anzunehmen.
Allem, was wir darauf begegnen.
Aber es geht auch darum:
Uns selbst in unserer Ganzheit anzunehmen.
All die Widersprüchlichkeiten, Schmerzen, Blockaden, Umwege und Unverständnis. Das ist nicht etwas das gelöst werden will. Sondern angenommen.
Aushalten im Unverständnis.
Aushalten im Unwissen.
Aushalten im Schmerz.
Dann wird es nicht nur verschwinden. Sondern es wird Teil unseres Ganzen.
Ohne uns selbst ganz anzunehmen.
Werden wir nie angenommen sein.
Das Ankommen ist kein fernes Ziel.
Sondern ein Annehmen im Moment.
Ein Sein.
Und dabei
gibt es nichts zu tun.